The expanding potential of low-dose naltrexone in clinical practice with a focus on long COVID.

01.06.2026 · The mental health clinician · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Artikel für Ärzte/Apotheker beschreibt den Einsatz von niedrig dosiertem Naltrexon (LDN, meist 3-5 mg) bei chronischen Erkrankungen wie Fibromyalgie, chronischen Schmerzen und chronischer Erschöpfung nach COVID-19 (Long-COVID/ME/CFS-ähnliche Symptome). Naltrexon ist eigentlich ein Medikament gegen Alkohol- und Opioidsucht, wird aber in niedriger Dosierung 'off-label' (also außerhalb der offiziellen Zulassung) genutzt, weil es entzündungshemmend wirken und das körpereigene Schmerz- und Immunsystem beeinflussen soll. Als Beispiel wird eine Patientin mit Long-COVID-Symptomen wie Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und Verschlechterung nach Anstrengung vorgestellt. Der Artikel fasst mehrere kleine Studien zusammen, unter anderem eine mit 60 Teilnehmenden zu Schmerzen bei Multipler Sklerose. Die Ergebnisse zu Schmerzlinderung sind bisher vielversprechend, aber die Studienlage ist insgesamt noch sehr begrenzt und beruht auf kleinen Untersuchungen. LDN wird generell gut vertragen, häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Schlafstörungen und lebendige Träume. Der Text betont ausdrücklich, dass mehr Forschung nötig ist, bevor gesicherte Aussagen möglich sind.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.9740/mhc.2026.06.125).

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