Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) gene expression signatures for the identification of compounds targeting metabolism

05.07.2026 · Zusammenfassung auf Deutsch

Die Forschenden untersuchten, welche Gene bei ME/CFS-Betroffenen anders aktiv sind als bei gesunden Menschen. Dazu nutzten sie Daten aus zwei früheren Studien und fanden 46 Gene, die in beiden Studien verändert waren. Mithilfe einer Datenbank (CMap L1000) suchten sie Wirkstoffe, die diese Genveränderungen möglicherweise ausgleichen könnten. Vier Substanzen wurden gefunden: Pioglitazon, Rosiglitazon (beide normalerweise bei Diabetes eingesetzt), Tideglusib und MHY1485. Diese wurden anschließend an Muskelzellen von Mäusen (nicht an Menschen!) im Labor getestet. Drei der vier Substanzen (Pioglitazon, Tideglusib, MHY1485) führten zu einer leichten, aber messbaren Verbesserung der Energieproduktion in den Zell-Kraftwerken (Mitochondrien), ohne dass mehr Mitochondrien entstanden oder schädliche Nebenprodukte (freie Radikale) zunahmen. Das deutet auf eine effizientere Energienutzung hin. Pioglitazon und Rosiglitazon förderten zudem das Zellwachstum. Diese Studie ist ein früher, rein laborbasierter Schritt zur Ideenfindung für mögliche Wirkstoffe gegen die Erschöpfung bei ME/CFS. Es wurden keine Patientinnen oder Patienten behandelt, und die Ergebnisse sind vorläufig und müssten erst in we

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