Dieser Fachartikel ist keine neue Studie, sondern schlägt ein theoretisches Erklärungsmodell vor, das mehrere Krankheitsbilder miteinander verbinden soll. Es geht um Menschen mit hypermobilem Ehlers-Danlos-Syndrom (hEDS), einer angeborenen Bindegewebsschwäche, bei denen häufig auch ME/CFS oder ME/CFS-ähnliche Symptome nach einer Corona-Infektion (Long COVID) auftreten. Die Autoren vermuten, dass geschädigtes Bindegewebe (Faszien, die Hüllen um Muskeln und Organe) und ein gestörtes Lymphsystem (das für den Abtransport von Gewebeflüssigkeit zuständig ist) eine Rolle bei der Entstehung von ME/CFS spielen könnten. Zusätzlich wird diskutiert, ob Probleme an der Halswirbelsäule, etwa eine Instabilität zwischen Kopf und Hals (kraniozervikale Instabilität) oder eine angeborene Fehlbildung am Hirnstamm (Chiari-Malformation), den Abfluss des sogenannten glymphatischen Systems behindern könnten – ein System, das Abfallstoffe aus dem Gehirn abtransportiert. Der Text liefert keine eigenen Messdaten oder Experimente, sondern fordert weitere interdisziplinäre Forschung, um diese möglichen Zusammenhänge zu überprüfen. Es handelt sich also um Denkanstöße, keine gesicherten Erkenntnisse.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.20944/preprints202512.1222.v3).