Beyond plasma signatures: reframing bioenergetic disruption in long COVID as a neurological disorder

03.04.2026 · Journal of translational medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Leserbrief kommentiert eine Studie zu Long-COVID-Patienten, die im Blut bestimmte Stoffwechselstörungen fand: weniger Kreatin (ein Molekül zur Energiespeicherung) und mehr Alpha-Ketoglutarat (ein Zwischenprodukt der Zellenergiegewinnung). Die Original-Studie deutete dies als allgemeine Energiestoffwechsel-Störung im Körper. Der Autor dieses Kommentars kritisiert das: Fast alle untersuchten Long-COVID-Betroffenen hatten Denkstörungen, die Hälfte krankhafte Erschöpfung - doch diese Symptome des Gehirns und Nervensystems würden nur als Nebenfolge behandelt, nicht als Kernproblem. Er verweist auf andere Untersuchungen (u.a. bei ME/CFS), die zeigen: Im Gehirn selbst ist die Energieversorgung gestört, messbar durch bildgebende Verfahren, mit reduzierten Energiespeicherstoffen und Anzeichen für gestörte Mitochondrien-Funktion (die 'Kraftwerke' der Zellen). Blutwerte allein spiegeln aber nicht direkt wider, was im Gehirn oder Muskel passiert. Der Autor warnt zudem vor der voreiligen Idee, aus diesen Blutbefunden Kreatin-Ergänzung als Behandlung abzuleiten - das sei durch die Daten nicht ausreichend belegt. Es handelt sich um einen kritischen Meinungsbeitrag, keine neue eigene Studie

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12967-026-07930-8).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen