Comprehensive Immunophenotyping of Monocytes and Dendritic Cells Suggests Distinct Pathophysiology in Chronic Fatigue Syndrome and Long COVID

12.04.2026 · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, ob sich ME/CFS und Long-COVID im Immunsystem unterscheiden. Bei 207 Teilnehmenden (103 mit ME/CFS, 63 mit Long-COVID, 41 gesunde Kontrollen) wurden bestimmte Immunzellen aus dem Blut genau analysiert: Monozyten (eine Art Fresszellen) und dendritische Zellen (die das Immunsystem aktivieren) sowie T-Zellen. Ergebnis: Bei Long-COVID zeigten sich Zeichen einer dauerhaften Immunaktivierung, die aber gleichzeitig 'erschöpft' wirkt - vergleichbar mit einem Immunsystem, das ständig kämpft, aber irgendwann nachlässt. Bei ME/CFS zeigte sich dagegen ein eher unterdrücktes Immunsystem: wichtige Aktivierungs- und Steuerungssignale der Immunzellen waren schwächer ausgeprägt, auch die Fähigkeit der Zellen, gezielt zu wandern, war gestört. Die beiden Erkrankungen unterschieden sich in ihren Immunmustern deutlich, was dafür spricht, dass unterschiedliche Mechanismen dahinterstecken - auch wenn sich die Symptome ähneln. Die Studie ist eine Grundlagenuntersuchung: Sie liefert keine fertigen Diagnosetests oder Behandlungen, könnte aber langfristig helfen, Biomarker zu entwickeln und ME/CFS und Long-COVID besser zu unterscheiden.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2026.04.10.26350613).

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