Diese groß angelegte Studie aus Süddeutschland untersuchte über 5400 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, die eine bestätigte Corona-Infektion hatten. Erfasst wurden ihre Arbeitsfähigkeit und Krankschreibungen 6-12 Monate sowie 2 Jahre nach der Infektion. Ergebnis: Etwa 1,1% der Betroffenen waren durchgehend seit der Infektion krankgeschrieben. Viele erreichten ihr früheres Arbeitsvermögen nicht wieder, besonders wegen anhaltender oder neu aufgetretener Erschöpfung (Fatigue), Denk- und Konzentrationsproblemen sowie Angst, Depression oder Schlafstörungen. Diese Symptome waren auch mit einer schlechteren Fähigkeit verbunden, bestimmte Arbeitsaufgaben zu bewältigen. Wichtig: Alter, Art der Arbeitstätigkeit (körperlich vs. geistig) und bereits bestehende psychische Erkrankungen beeinflussten diesen Zusammenhang stark. Erneute Corona-Infektionen verschlechterten die Arbeitsfähigkeit besonders bei körperlich Arbeitenden, nicht aber bei überwiegend geistig Tätigen. Die Studie liefert somit Hinweise darauf, welche Faktoren die Rückkehr ins Arbeitsleben nach Corona erschweren, macht aber keine Aussagen zu Behandlungen. Sie ist bevölkerungsbezogen und recht groß angelegt, wodurch die Ergebnis
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1186/s12889-025-26066-w).