Urinary Peptidomic Profiling in Post-Acute Sequelae of SARS-CoV-2 Infection: A Case-Control Study

17.10.2025 · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Fall‑Kontroll‑Studie wurden Urinproben von 50 Personen, die 10 Monate nach einer COVID‑19‑Erkrankung an den Langzeitfolgen (PASC) litten, mit 50 Kontrollpersonen (42 gesunde und 8 Patienten mit nicht‑COVID‑bedingter Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue‑Syndrom) verglichen. Mit einer standardisierten Kapillarelektrophorese‑Massenspektrometrie wurden die im Urin vorhandenen kleinen Eiweißfragmente (Peptide) analysiert. Bei den PASC‑Patienten unterschieden sich 195 Peptide deutlich von den Kontrollen, vor allem Fragmente von Kollagen‑Alpha‑Ketten, was auf veränderte Bindegewebs‑ und Entzündungsprozesse hindeutet. Auf Basis dieser Unterschiede entwickelten die Forschenden ein diagnostisches Modell („PASC195“), das PASC‑Fälle mit hoher Genauigkeit von Kontrollen trennen konnte (AUC ≈ 0,95‑0,96). Die Autoren prüfen zudem in Computermodellen mögliche Wirkstoffe, geben aber keine Therapieempfehlungen. Die Ergebnisse sind vorläufig, benötigen weitere Bestätigung und gelten bislang nur für post‑COVID‑Patienten, nicht als Therapie‑ oder Diagnoseinstrument für ME/CFS allgemein.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1101/2025.10.15.25338065).

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