Dysautonomia in Long COVID is Prevalent and Could Explain the Frequency of Symptoms

01.03.2026 · Clinical medicine & research · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte 100 Menschen mit Long COVID auf Störungen des autonomen Nervensystems (das unbewusst Herzschlag, Blutdruck, Verdauung usw. steuert), auch Dysautonomie genannt. Dazu wurden Herzfrequenzvariabilität, Blutdruck- und Herzfrequenzverhalten im Stehtest (NASA Lean Test), Belastungstests und ein Fragebogen (COMPASS-31) eingesetzt. Ergebnis: 82% der Teilnehmenden zeigten Anzeichen einer Dysautonomie im Fragebogen, 60% hatten auffällige Herzfrequenzvariabilität in Ruhe. 12% hatten einen Blutdruckabfall beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie), 10% das Syndrom POTS (starker Herzfrequenzanstieg beim Aufstehen). Je stärker die Dysautonomie-Symptome, desto höher war die insgesamt berichtete Symptomlast bei Long COVID – besonders Kreislaufprobleme beim Aufstehen und Verdauungsbeschwerden hingen stark damit zusammen. Die Autoren schließen, dass Störungen des autonomen Nervensystems bei Long COVID häufig sind und einen Teil der Beschwerden erklären könnten. Die Studie ist eine Querschnittsuntersuchung mit begrenzter Teilnehmerzahl, zeigt also nur einen Zusammenhang zu einem Zeitpunkt, keine Ursache-Wirkung, und macht keine Behandlungsaussagen.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.3121/cmr.2025.2054).

Originalstudie im Volltext ansehen →

Diese Studie in der interaktiven Übersicht öffnen