Ocular Symptoms in Long COVID: A Cross-Sectional Study [Letter]

22.04.2026 · Clinical ophthalmology (Auckland, N.Z.) · Zusammenfassung auf Deutsch

In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurden bei Menschen mit Long‑COVID (dauerhafte Folgen einer COVID‑Infektion) häufig Augenbeschwerden festgestellt – bis zu 57 % berichteten über verschwommenes Sehen, trockene Augen oder Lichtblitze. Besonders häufig traten diese Symptome zusammen mit anderen Problemen wie dem posturalen orthostatischen Tachykardie‑Syndrom (POTS) und dem chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) auf. Die Autoren kritisieren jedoch, dass die Studie verschiedene Augenprobleme zu einem einzigen Ergebnis zusammengefasst hat, wodurch unterschiedliche Ursachen (z. B. Entzündungen der Augenoberfläche, Durchblutungsstörungen der Netzhaut) nicht unterschieden werden konnten. Außerdem wurde nicht erfasst, wie viel Zeit die Teilnehmenden täglich vor Bildschirmen verbrachten – das kann ebenfalls zu trockenen Augen und verschwommenem Sehen führen. Weiterhin war die Studiengruppe fast zu drei Vierteln weiblich; da Frauen häufiger an trockenen Augen und Dysautonomie leiden, könnte das die Ergebnisse verzerrt haben. Die Autoren fordern künftig objektive Augenuntersuchungen (z. B. Spaltlampen‑Check, Messung der Tränenfilm‑Stabilität, optische Kohärenztomographie) und eine ge

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2147/opth.s616430).

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