Microvascular Remodeling and Endothelial Dysfunction Across the Post-COVID-19 Spectrum: A Prospective Observational Case-Control Study

03.02.2026 · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte die kleinsten Blutgefäße im Auge (Netzhaut) bei Menschen nach einer COVID-19-Infektion, um zu prüfen, ob es dort Veränderungen der Blutgefäßfunktion gibt. Verglichen wurden 102 Personen mit Post-COVID-Syndrom (PCS) mit 204 gesunden Kontrollpersonen, sowie zusätzlich nie-infizierte Personen, vollständig Genesene und eine Gruppe von 62 PCS-Patienten, die auch die Kriterien für ME/CFS erfüllten. Mittels einer speziellen Netzhaut-Gefäßmessung zeigte sich bei PCS-Patienten eine schlechtere Gefäßreaktion (die Gefäße weiteten sich bei Lichtreizen weniger als bei Gesunden) sowie engere kleine Arterien im Auge. Diese Veränderungen waren bei den ME/CFS-Patienten am stärksten ausgeprägt. Je schwerer die Symptome (besonders kognitive Beschwerden wie Konzentrationsprobleme), desto deutlicher waren die Gefäßveränderungen. Zudem fanden sich erhöhte Entzündungswerte im Blut (z. B. IL-6 und Marker für Gefäßentzündung), die mit den Gefäßveränderungen zusammenhingen. Die Studie liefert Hinweise, dass bei PCS und ME/CFS die feinen Blutgefäße und das Immunsystem gestört sein könnten, was möglicherweise zu Symptomen wie Erschöpfung und Denkschwierigkeiten beiträgt. Es handelt si

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