Dies ist eine Antwort der Autoren auf Leserkritik zu ihrer früheren Studie über Augensymptome bei Long COVID. Kritikpunkte waren: Verschiedene Augenbeschwerden (verschwommenes Sehen, trockene Augen, Lichtblitze) wurden zusammengefasst statt getrennt untersucht, mögliche Bildschirmzeit als Störfaktor wurde nicht erfasst, und es waren deutlich mehr Frauen in der Studie. Die Autoren stimmen den meisten Kritikpunkten zu und erklären, dass die ursprüngliche Studie auf Selbstauskünften basierte (keine augenärztlichen Untersuchungen), da sie während der Pandemie durchgeführt wurde. Zusätzlich rechneten sie neu, getrennt nach Geschlecht: Bei Frauen wie bei Männern war neu aufgetretenes POTS (eine Kreislauf-Regulationsstörung) bei Personen mit Augensymptomen deutlich häufiger. ME/CFS war in beiden Gruppen bei Augensymptomen zahlenmäßig häufiger, aber dieser Unterschied war statistisch nicht eindeutig gesichert. Die Autoren betonen, dass die Augensymptome bei Long COVID wahrscheinlich mehrere Ursachen haben können, etwa Störungen des vegetativen Nervensystems, Entzündungen am Auge oder Durchblutungsprobleme der Netzhaut. Die Ergebnisse sind vorläufig und explorativ.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.2147/opth.s620572).