Diese Studie untersuchte, ob sich bestimmte Stoffwechselprodukte im Urin mit chronischer Erschöpfung (Fatigue) in der Allgemeinbevölkerung verbinden lassen. Bei 570 Teilnehmenden aus einer Bevölkerungsstudie wurde Fatigue mit einem Fragebogen gemessen und 51 Substanzen im Urin per Kernresonanzspektroskopie (einer chemischen Analysemethode) bestimmt. Vier Substanzen zeigten einen statistischen Zusammenhang mit stärkerer Erschöpfung: Hypoxanthin (ein Abbauprodukt aus dem Purinstoffwechsel, der auch beim Zellenergiehaushalt eine Rolle spielt), 3-Hydroxyhippurat, Dimethylamin und Trimethylamin-N-oxid (letztere drei stehen mit der Aktivität von Darmbakterien in Verbindung). Der Zusammenhang mit Hypoxanthin war besonders bei Menschen mit Adipositas ausgeprägt. Wichtig: Nach statistischer Korrektur für die vielen getesteten Substanzen war keiner dieser Zusammenhänge mehr eindeutig signifikant – die Ergebnisse sind also vorläufig und müssen als Hinweise, nicht als gesicherte Befunde verstanden werden. Es handelt sich außerdem um Fatigue in der Allgemeinbevölkerung, nicht speziell um ME/CFS-Betroffene. Die Studie liefert erste Ansatzpunkte, wie Purinstoffwechsel und Darmbakterien mit Erschö
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s11306-026-02432-6).