Diese Studie untersuchte, wie TikTok-Videos über ME/CFS und Long-COVID (eine anhaltende Erschöpfungserkrankung nach Corona-Infektion) die Einstellungen der Zuschauer beeinflussen. 796 Teilnehmende (Studierende und Menschen aus der Allgemeinbevölkerung) sahen zufällig ausgewählte Videos zu beiden Krankheiten und füllten davor und danach Fragebögen zu ihren Vorstellungen über die Krankheit, zu Vorurteilen und Stigmatisierung (also negativer Bewertung Betroffener) aus. Ergebnis: Nach dem Ansehen der Videos schätzten die Teilnehmenden die Schwere der Krankheiten meist höher ein als vorher. Vorurteile und Stigmatisierung nahmen dagegen meist ab oder blieben gleich. Das deutet darauf hin, dass TikTok-Inhalte das Verständnis für diese Krankheiten verbessern und Stigmatisierung verringern könnten. Die Studie ist eine erste Untersuchung zu diesem Thema, es braucht weitere Forschung dazu, wie solche Videos gezielt genutzt werden könnten, um negative Vorstellungen über chronische Erkrankungen abzubauen. Sie prüft keine Behandlung, sondern gesellschaftliche Wahrnehmung und Stigma.
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.31234/osf.io/2krwv_v1).