Microvascular Remodeling and Endothelial Dysfunction Across Post-COVID-19 and ME/CFS: Insights from the All Eyes on PCS Study

25.01.2026 · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte die kleinsten Blutgefäße der Netzhaut (Retina) als Fenster in die Gefäßgesundheit des Körpers und Gehirns. Verglichen wurden 102 Post-COVID-Patienten, 204 gesunde Kontrollpersonen, sowie zusätzlich nie infizierte Personen, Genesene und 62 ME/CFS-Patienten. Mittels einer Netzhaut-Gefäßanalyse (eine Kamera misst, wie sich Adern bei Lichtreizen weiten) zeigte sich bei Post-COVID-Patienten eine schlechtere Gefäßfunktion: Die kleinen Venen weiteten sich weniger, die Arterien waren enger, und das Verhältnis von Arterien zu Venen war verändert. Diese Veränderungen waren bei ME/CFS-Patienten am stärksten ausgeprägt und hingen mit der Schwere der Symptome, besonders neurokognitiven Beschwerden, zusammen. Zudem fanden sich erhöhte Entzündungswerte (z.B. IL-6) und Hinweise auf eine gestörte Eisenverwertung, die mit den Gefäßveränderungen zusammenhingen. Die Ergebnisse deuten auf eine anhaltende Funktionsstörung der Gefäßinnenwand (Endothel) hin, die mit Entzündungsprozessen verknüpft ist. Die Studie ist aussagekräftig, aber noch nicht ausreichend groß, um endgültige Schlüsse zu ziehen; weitere Forschung ist nötig, bevor daraus Behandlungen abgeleitet werden können.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.64898/2026.01.22.26344661).

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