Immunoadsorption Versus Sham Treatment for Post-COVID Syndrome: A Randomised Sham-Controlled Crossover Trial

11.06.2026 · The Lancet regional health. Europe · Zusammenfassung auf Deutsch

Diese Studie untersuchte, ob die sogenannte Immunadsorption bei Post-Covid-Syndrom hilft. Bei diesem Verfahren wird Blut außerhalb des Körpers gefiltert, um bestimmte Antikörper (Autoantikörper, die fälschlich körpereigene Strukturen angreifen) zu entfernen. 40 Betroffene erhielten in zufälliger Reihenfolge einmal die echte Behandlung und einmal eine Scheinbehandlung (ohne Wirkstoffentzug), wobei sie nicht wussten, welche sie gerade bekamen. Verglichen wurden Erschöpfung, Symptomschwere, Konzentration, Handkraft und weitere Werte vor und nach den Behandlungen. Ergebnis: Die echte Immunadsorption entfernte zwar tatsächlich die untersuchten Autoantikörper aus dem Blut, führte aber zu keiner besseren Besserung der Beschwerden als die Scheinbehandlung. Bei der echten Behandlung traten außerdem mehr unerwünschte Nebenwirkungen auf (24 gegenüber 10). Die Autoren schließen, dass diese Methode bei Post-Covid-Syndrom nicht wirksam war. Die Studie ist mit 40 Teilnehmenden klein, aber methodisch sorgfältig (randomisiert, verblindet, mit Scheinbehandlung als Vergleich). Für ME/CFS, das oft ähnliche Symptome wie Post-Covid zeigt, liefert sie einen Hinweis darauf, dass reine Antikörperentfernung

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1016/j.lanepe.2026.101744).

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