Diese Studie untersuchte ein zweiwöchiges, multidisziplinäres Reha-Programm (u.a. verschiedene Therapieformen wie Physio-, Ergo- und Atemtherapie) für Menschen mit Post-COVID-Zustand, also anhaltenden Beschwerden mehr als 12 Wochen nach einer Corona-Infektion. An der Studie nahmen 47 Personen teil, die vor und nach der Reha sowie über 24 Wochen danach befragt und getestet wurden. Es gab keine Kontrollgruppe mit anderer Behandlung, sondern die Zeit vor der Reha diente als Vergleich. Ergebnis: Lebensqualität, Handkraft, Denkfähigkeit, Gehstrecke und Gleichgewicht verbesserten sich nicht deutlich. Dagegen berichteten die Teilnehmenden über weniger Erschöpfung (Fatigue), Angst, depressive Symptome, allgemeine Beschwerden, Einschränkungen im Alltag und Atembeschwerden. Die Studie ist klein, hatte keine echte Kontrollgruppe und mögliche Verzerrungen durch natürliche Besserung im Zeitverlauf sind nicht ausgeschlossen. Die Autoren betonen, dass größere, kontrollierte Studien nötig sind, um die Wirksamkeit sicher zu beurteilen. Für ME/CFS-Betroffene ist relevant, dass ähnliche Reha-Ansätze bei Post-COVID untersucht werden, körperliche Belastungstests aber vorsichtig zu interpretieren sind,
Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1007/s00415-026-13693-5).