Hyperbaric oxygen therapy improves clinical symptoms and functional capacity and restores thalamic connectivity in ME/CFS

31.10.2025 · Zusammenfassung auf Deutsch

In dieser Studie erhielten 30 Menschen mit ME/CFS 40 Sitzungen einer sogenannten hyperbaren Sauerstofftherapie (HBOT) – dabei atmet man reinen Sauerstoff in einer Druckkammer ein. Verglichen wurden sie mit 30 gesunden Personen gleichen Alters und Geschlechts. Nach der Behandlung zeigten sich Verbesserungen bei der körperlichen Leistungsfähigkeit, Schmerzen, Erschöpfung (Fatigue), Belastbarkeit, Griffkraft und Denkgeschwindigkeit. Die Therapie wurde gut vertragen, es gab keine ernsten Nebenwirkungen. Zusätzlich wurde das Gehirn per MRT untersucht: ME/CFS-Betroffene zeigten vor der Behandlung eine ungewöhnlich starke Vernetzung (Konnektivität) des Thalamus, einer zentralen Schaltstelle im Gehirn, mit Bereichen für Bewegung und Sehen. Nach der HBOT normalisierte sich diese Überaktivität, besonders bei denjenigen, die sich klinisch deutlich verbesserten. Wichtig: Es handelt sich um eine kleine, unkontrollierte Vorstudie ohne Placebo-Vergleichsgruppe. Die Ergebnisse sind daher vorläufig und müssen in größeren, kontrollierten Studien überprüft werden, bevor man Rückschlüsse auf die Wirksamkeit ziehen kann.

Datenquelle: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der Originalveröffentlichung erstellt und kann Fehler enthalten. Maßgeblich ist allein die Originalstudie (DOI 10.1101/2025.10.29.25339096).

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