Diese kanadische Studie untersuchte 51 Erwachsene, die sich selbst als 'racialized' (nicht-weiß bzw. von Rassismus betroffen) einordneten, bereits vor Corona psychische Gesundheitsprobleme hatten und zusätzlich unter Long-COVID-Symptomen leiden. Per Online-Fragebogen wurden Symptombelastung, Erschöpfung, Post-Exertional Malaise (PEM, also Verschlechterung nach Anstrengung), Denkschwierigkeiten, Alltagsfunktion und psychische Gesundheit erfasst. Ergebnis: Die Teilnehmenden zeigten eine leichte bis mittlere Gesamtsymptomlast, am stärksten bei Atemwegs- und psychischen Beschwerden. Die Einschränkungen bei Arbeit, sozialem Leben und Alltag waren mittelschwer. Erschöpfung und PEM waren deutlich ausgeprägt, ebenso wurden häufig Konzentrations- und Gedächtnisprobleme berichtet. Angst war leicht, depressive Symptome mittelschwer ausgeprägt. Die Autoren schlagen vor, Long COVID bei Menschen mit mehrfachen Belastungen (z. B. Diskriminierung und psychische Vorerkrankungen) als komplexes Zusammenspiel mehrerer gesundheitlicher und sozialer Faktoren zu verstehen, das eine ganzheitliche, gerechtigkeitsorientierte Versorgung braucht. Wichtig: Die Studie ist klein, rein beschreibend und ohne Vergl
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