Intestinal permeability correlated with chronic fatigue in a patient with long COVID-A case report and overview of the literature

02.02.2026 · Frontiers in medicine · Zusammenfassung auf Deutsch

Dieser Fallbericht beschreibt eine 60-jährige Frau mit Long-COVID, die seit über 3 Jahren unter chronischer Erschöpfung und Störungen des autonomen Nervensystems litt. Die Forscher untersuchten ihre 'Darmdurchlässigkeit' (also wie durchlässig die Darmwand für bestimmte Stoffe ist) mit einem Test, bei dem zwei Zuckerarten (Lactulose und Mannitol) getrunken und im Urin gemessen werden. Ein höheres Verhältnis der beiden Zucker zeigt eine durchlässigere, undichtere Darmwand an - manchmal 'Leaky Gut' genannt. Der Test wurde zu fünf Zeitpunkten durchgeführt. Ergebnis: In Phasen mit stärkeren Symptomen, etwa bei einer erneuten Corona-Infektion, war die Darmdurchlässigkeit deutlich erhöht. Als sich die Erschöpfung besserte, sank auch die Durchlässigkeit. Eine Kur mit bestimmten Probiotika (Bacillus coagulans und subtilis) und später mit Heilerde ging mit weiterer Besserung einher. Wichtig: Es handelt sich um einen einzelnen Patientenfall, keine kontrollierte Studie - daraus lassen sich keine gesicherten Schlüsse auf Ursache und Wirkung oder auf Behandlungen ziehen. Die Autoren fordern größere Studien, um zu klären, ob eine gestörte Darmbarriere tatsächlich zur Schwere von Long-COVID-Sympto

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